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Charly XV. und XVI.

Zeit für eine neue Technik. Oft bekam ich zu hören: Das geht nur mit dem Webstuhl und nicht mit einem Webrahmen. Bei der Leinwandbindung wechseln sich stets zwei Fäden ab. Jeder benachbarte Faden geht pro Schuss entweder über oder unter den jeweiligen Faden. Das durchwech abwechselnd sorgt für die weit verbreitete Leinwandbindung. Bei einem Webstuhl kümmern sich Schäfte darum. Bei einem Gatterkamm macht man das mit Löchern und Schlitzen. Bei einem Kamm hat man damit zwei Fächer: Unteres Fach und „Oberes Fach“.

Bei der Köperbindung geschieht dies ähnlich, jedoch mit drei Positionen. Um dieses zu ermöglichen, benutzt man einen zweiten Kamm. Damit lässt das herstellen, was bei einem Webstuhl mit drei Schäften gehen würde. Eine PDF mit dem hier abgebildeten Plan findet Ihr hier.

Das Ergebnis ist ein Rautenmuster. Ein weiterer Effekt ist, dass das Stück elastischer wird. Es ergibt sich ein ganz anderer Stoff. Wenn das Verhältnis zwischen Kette und Schuss auch ausgewogen ist, entsehen eche Quadrate.

Der Rapport ist hier 123 123 132 132 13. Möchte man einfach nur diagonale Linien haben, könnte man auch 123 123 123 123 als Rapport nehmen. Natürlich sind auch mit diesen drei Schäften andere Dinge möglich. Hier lohnt es sich, mit Karopapier herumzuspielen und zu sehen, was mit diesen drei Schäften möglich ist.

%NAME%. – Steckbrief

Art des WebstücksSchal
BindungLeinwand
Kamm / Dichte30/10 (7.5 WPI)
SchärungDirektmethode
Kettfäden XY Fäden à XY cm
Hersteller: XXYY
Reihe/Name: XXYY
Farben: XXYY
Material: XXYY
Lauflänge: XXYYm / 50g
Schussfäden XXYY Schüsse à XXYY cm
Hersteller: XXYY
Reihe/Name: XXYY
Farben: XXYY
Material: XXYY
Lauflänge: XXYY m / 50g
Webbreite im KammXXYY cm
Endmaße (zzgl. Fransen)x cm x y cm (nach dem Bad)
Muster, Besonderheiten Kette: XXYY
Schuss: XXYY
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